Workshop: Queerfeministisches Organizing in Treptow-Köpenick

Queerfeministisches Organizing in Treptow-Köpenick


Nachbarschaftsorganisierung für ein Sorgezentrum und die sorgende Stadt.


(Queere) Kämpfe um Sorge lassen sich in der Nachbarschaft organisieren – anhand der Initiative "Sorge ins ParkCenter" zeigen wir, wie sich Erfahrungen bündeln lassen, um kollektive Antworten auf lokale Probleme zu entwickeln. Wir finden Antworten auf die Frage: Wie können wir kollektive Sorgenetzwerke innerhalb der queeren Community in Treptow-Köpenick aufbauen?


Der Workshop ist ein Auftakt für ein queeres Organizing-Format für eine Sorgende Stadt in Treptow-Köpenick.


Mit Amelie (sie/ihr), Fran (sie/ihr) und Leonie (sie/ihr) von Sorge ins Parkcenter.


Workshopsprache: Deutsch

Sorge ins Parkcenter


Sorge ins ParkCenter steht für einen radikalen Perspektivwechsel hin zu einer Stadt, in der Sorgearbeit Raum, Zeit und Anerkennung bekommt statt unsichtbar zu bleiben. Wir wollen Shoppingmalls in Sorgezentren verwandeln. Im Zentrum stehen dabei die verschiedenen Bedürfnisse von Menschen statt Konsum und Profit. Hierbei geht es um Nahversorgung, kollektive Verantwortung und solidarische Räume der Begegnung ohne Konsumzwang.


Was machen wir gerade?

Momentan bauen wir im Kiez gemeinsame Strukturen der Sorgearbeit auf. Außerdem setzen wir uns dafür ein, das zu großen Teilen leerstehende ParkCenter in ein Sorgezentrum zu verwandeln, das lokale Angebote wie Gemeinschaftsküchen, Kinderbetreuung, Repairstandorte und Beratung bündelt, wie einzelne Initiativen es im Center schon jetzt vormachen. Ein erster, konkreter Schritt für ein queerfeministisches Leben im Hier und Jetzt.